Großuhren - Ihr Anspruch an die Zeit

Große Uhren - eine Welt der unumkehrbaren Zeit

Kunstvolle Uhren zeigen in besonderem Masse, wie wertvoll die Menschen die Zeit einstufen. Kaufen Sie online bei grossuhren.de diese faszinierende Welt.

Nichts anderes wird aus so vielen Blickrichtungen betrachtet, wie die Zeit. Unumkehrbar in ihrer Richtung ist sie einzigartig. Bereits vor 3000 Jahren versuchten die Menschen die Zeit zu messen. Im alten Ägypten entwickelten die Denker die Schattenuhr, die den Tag durch den Schatten eines Stabes unterteilten. Das Leben richtete sich nach dem Pulsschlag des jahreszeitlichen Standes der Sonne. Erst römische Konstrukteure korrigierten die Missweisung eines geraden Stabes durch die Inklination des Zeigers. Das die Neigung des Indikators vom Breitengrad des Standortes abhängig ist, konnten sie damals noch nicht erklären.

Räderuhren in Wanduhren und Standuhren und Weckern

Bereits im eingehenden Mittelalter etablierten sich Räderuhrwerke. In der Blütezeit des Mittelalters war die Hemmung der noch aus Holz bestehenden Uhren eine epochale Erfindung. Erst dadurch war eine Ganggenauigkeit von zehn Minuten pro Tag möglich. Im 14. Jahrhundert entstanden in kurzer Zeit viele öffentliche Räderuhren, von denen heute noch 500 dokumentiert sind. In Paris wurde 1370 die erste öffentliche Schlaguhr feierlich eingeweiht.

Erkenntnisse der Mathematik und der Astronomie nahmen immer mehr großen Einfluss auf die Entwicklung der Zeitmessung. Die Entdeckung neuer Materialien und Herstellungsverfahren ermöglichte es, die Uhren immer kleiner bauen zu können. Peter Henlein aus Nürnberg baute 1504 eine tragbare Taschenuhr aus Messing mit einer Unrast und Federantrieb. Damit konnte zum ersten Mal eine Uhr ortsungebunden die Zeit kontinuierlich anzeigen. Es entwickelten sich die tragbaren Uhren und die ortsfesten Grossuhren. 1810 begann der Aufstieg der Armbanduhr. An jede Bauart wurde im Laufe der Modifizierung immer unterschiedlichere Anforderungen gestellt.

Als 1583 Galileo Galilei die Wirkungsweise des Pendels entdeckte, legte er den Grundstein für ganggenaue Uhren. Siebzig Jahre später konstruierte der Holländer Christiaan Huygens 1656 einen Chronometer mit freier Hemmung und schwingendem Pendel. Bisher unerreichbare Ganggenauigkeit von nur wenigen Sekunden Abweichung pro Tag waren jetzt möglich. Bestimmend für diese Präzision war die Länge des Pendels. Die bis zu drei Meter hohen, gewichtsgetriebenen Bodenstanduhren entstanden im 17.Jahrhundert besonders in Holland und England, wo sie als edle Möbel in Wohnungen integriert wurden.

Durch Temperaturschwankungen ist die Ganggenauigkeit der Uhren sehr unterschiedlich. Sehr früh entdeckten die Meister des Handwerkes, dass die Verwendung geeigneter Materialien des Pendels diese Schwankungen kompensieren. Außerdem verringerten diese Rostpendel die Bauweise der Pendeluhren. 1725 konstruierte der Engländer John Harrison den ersten Regulator. Diese Wanduhren mit Pendelgang waren ihrer Zeit weit voraus. Er verarbeitete Messing- und Eisenstäbe so, dass sich die Gesamtlänge des Pendels nur sehr gering veränderte. Die Weiterentwicklung der Wanduhren mit Pendelgang führte bis in die 1960er Jahre zu hochpräzisen Regulatoren mit weniger als eine Sekunde Abweichung pro Monat. Sie dienten für wissenschaftliche Zeitmessungen oder für offizielle Zeitzeichen.

Die Grossuhr - Ihr Anspruch an die Zeit

Die Wanduhren benötigten in Wohnräumen weniger Standfläche. Ebenso wie die Standuhren, unterstrichen auch sie durch die hohe Befestigung an der Wand die Einzigartigkeit der Zeit. Diesen schwebenden Moment haben sich diese Pendeluhren bis heute erhalten. Ob präzise Regulatoren oder einfache Pendeluhren, die Wanduhren wurden von den epochalen Moderichtungen in ihrem Aussehen beeinflusst.

Formschöne und präzise laufende Uhren wollte man sich aber im 19.Jahrhundert auch auf den Tisch stellen. Das aufwendige Räderwerk dieser Uhren hatte seinen Preis. Und nur in den Salons der Herrenhäuser sah man den Fortschritt der damaligen Zeit. Tischuhren nutzten nicht nur Pendel, sondern erhielten auch durch ein horizontales Drehpendel die erforderlichen Impulse. Feinmechanische Meisterleistungen in Metall und Glas zierten die Kaminsimse. Intarsienarbeiten aus Holz ehrten diese Stiluhren.

Fast zeitgleich etablierten sich in den einzelnen Ländern Zentren der Uhrenherstellung. Noch heute zeugen bekannte Firmennamen, wie Adalbert Mayer - AMS Uhren, Kieninger und Vaerst oder Herr, Trenkle und Hekas von den Pionieren der deutschen Uhrenindustrie. Besonders im Schwarzwald etablierten sich Traditionsbetriebe. Die Herstellung von Kuckucksuhren ist eine typische Uhrenbauart aus dem Schwarzwald. Weltweit sind sie als ein Markenzeichen deutscher Uhrmacherkunst bekannt. Neben England und Italien waren auch französische Uhrbaumeister geniale Erfinder. Sehr bekannt wurden die Comtoiseuhren durch ihre schlichte Einfachheit. Sie stammen aus Ateliers in der Gegend um Franche-Comté und eroberten von dort aus Frankreich. Fast in jedem Bauernhaus waren die Uhren mit dem typischen lauten Glockenschlag am Ende des 19.Jahrhunderts zu finden. Aber erst Mitte der 1960er Jahre machten Antiquitätenhändler außerhalb des Landes Comtoiseuhren zu begehrten Sammlerobjekten.

Die Wissenschaft lieferte fortwährend genügend Entwicklungen, um die Ganggenauigkeit der Zeitmesser zu verbessern. Waren es zunächst ausgeklügelte Pendel, reibungsfreie Rubinlager oder Vakuumgehäuse, die den Luftwiederstand aufhoben, so setzt heute die digitale Elektronik, Atomforschung und Elektrophysik neue Dimensionen der Zeitmessung. Die Schwingungen des Cäsiumatoms werden als Taktbasis verwendet, um in der Atomuhr im physikalisch-technischen Forschungsinstitut Braunschweig eine Gangabweichung von nur einer Sekunde in einer Million Jahren zu gewährleisten.

Per Funksignal werden die Impulse der Atomuhr landesweit ausgestrahlt. Ein Minicomputer in Funkuhren vergleicht seine Ist-Zeit mit den Soll-Werten der hochgenauen Uhr. Ein Quarzlaufwerk übernimmt zwischen den Impulsen den sekundengenauen Zeittakt und regelt den leisen Lauf des schleichenden Zeigers. Entdecken Sie unsere Spezialitäten wie Schiffsuhren, Yachtuhren Tideuhren, Wanduhren mit Pendel, Funkwecker und Kinderwecker mit mechanischen oder elektronischen Antriebssystemen bei grossuhren.de und Sie werden begeistert sein.

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